Energieversorgung

Ein CO2-Leck in Kanada?

Kohlendioxid rein, Erdöl raus – und der Tümpel blubbert

Wie sicher sind unterirdische Kohlendioxidspeicher? Die CCS-Technologie gilt vielen als Hoffnungs­trägerin im Kampf gegen den Klimawandel. Jetzt ist am Ort des weltgrössten Kohlendioxidspeichers in Kanada ein Streit darüber ausgebrochen, woher die hohen CO2-Konzentrationen im Boden stammen.

 

Ein beunruhigtes Ehepaar, das von seinem Grundstück geflohen ist; zwei Tümpel, aus denen Blasen aufsteigen und die anormales Algenwachstum zeigen; verendete Tiere in der Umgebung der Tümpel: Sie stellen derzeit die Zukunft der umstrittenen unterirdischen Kohlendioxidspeicherung (Carbon Capture and Storage – CCS) infrage.

Von Dinosauriern zu Lichtschaltern

Eine Reise durchs Braunkohlegebiet im Dreiländereck

Deutschland und Tschechien sind Stromexporteure, der östliche Nachbar Polen weitgehend energieautark. Die Versorger in allen drei Ländern beteuern, nicht ohne die Braunkohle auszukommen.

 

Karl Ludvik ist kein Mann, der gerne redet. »Kommen Sie!« sagt er und schreitet ungeduldig voran durch die noch leere Turbinenhalle. Den Neubau des Kraftwerks Ledvice in Nordböhmen zu koordinieren, ist sein letztes großes Projekt vor dem Ruhestand. Oben auf dem Treppenturm thront eine Aussichtsplattform. Gen Horizont zieht sich ein brauner Streifen durch die sonst grüne Landschaft, der Tagebau Bílina, der das Kraftwerk versorgt. »Der Standort Ledvice wurde gewählt, weil in Bílina noch genug Kohlevorräte vorhanden sind«, erklärt Ludvik. Ab 2014 soll das neue 660 Megawatt-Kraftwerk regulär Strom produzieren, 40 Jahre lang soll es am Netz bleiben.

Vattenfall auf dem Holzweg

Kritik an Verbrennung liberianischer Bäume für Berliner Energieversorgung

»Waren-, Rohstoff- und Energieimporte aus Entwicklungsländern müssen sozial und ökologisch gerecht gestaltet werden«, forderten unlängst der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) und seine M...

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